Schule und Bildung vorwiegend für Mädchen in Afrika

Bildung ist der Schlüssel zu Entwicklung. Aber auch zu Frieden und einem selbstbestimmten Leben. NÄCHSTENLIEBE WELTWEIT baut Schulen und unterstützt Bildungsprojekte, damit Menschen sich selbst aus dem Kreislauf von Armut, Gewalt und Unwissen befreien können. Besonders wichtig sind uns Schulen für Mädchen in Afrika. 

Eine Schule und ein Schulbus für Kinder in Kenia

In Riara in Kenia unterstützt NÄCHSTENLIEBE WELTWEIT die St. Mary’s Nursery and Primary School. 60 kleine Mädchen und Jungen im Alter von vier bis sieben Jahren lernen hier. Bisher war der Schulweg sehr unsicher. Die Schule benötigte dringend einen Bus, der die Kinder sicher in die Schule bringt. Im Juli 2014 ist der neue Bus endlich da. Begeistert holt ihn Schwester Kilolo ab. In Zukunft kommen die Kinder sicher in die Schule.

Der Bus bringt Mädchen in Afrika in die Schule

Momentan baut NÄCHSTENLIEBE WELTWEIT dank Ihren Spenden und einem Vermächtnis dort ein Schulgebäude mit drei Klassenzimmern und Toiletten. Die Schülerzahlen wachsen und die Kinder der kommenden vierten Klasse hatten keinen Klassenraum. Vorher wurden alle Kinder in einem großen Raum unterrichtet, der notgedrungen mit Holzwänden unterteilt wurde. In Zukunft hat jede Klasse ihren eigenen Raum. Nur so ist sinnvolles Lernen in Schulen für Mädchen und Jungen in Afrika möglich. 

Hilfe zur Selbsthilfe wird hier wörtlich verstanden: Bildung für Mädchen und Jungen in Afrika/Kenia

In Kwakakulu unterstützt NÄCHSTENLIEBE WELTWEIT die Polytechnik-Schule und hat dort vor kurzem eine solarbetriebene Wasserpumpe und Schlafhäuser für die Schüler gebaut. Alle Fischaufzuchtteiche, die Gewächshäuser, die Bio-Gasanlage und die große Solar-Wasserpumpe, die wir finanziert haben, sind in einem hervorragenden Zustand und werden intensiv genutzt. In Kwakakulu hilft NÄCHSTENLIEBE WELTWEIT Waisenkindern und deren Familien. Die Kinder sind Opfer von HIV/AIDS und ihre Eltern sind verstorben. Die Kinder werden von Verwandten großgezogen, meist von den Großmüttern. Wir helfen mit der Übernahme von Schulgebühren, Lebensmitteln, mit dem Bau von kleinen Lehmhäusern oder Reparaturen. Wir unterstützen einkommensschaffende Maßnahmen wie die Fischzucht, den Obst- und Gemüseanbau und die Ausbildung der Kinder und der Frauen in dem Projekt. Geleitet wird das Projekt von einem Komitee aus mehreren Frauen, die mit Unterstützung von Pater John Mahon das Projekt gestalten und vorantreiben. Ein Teil des Projektes ist die Schule für Mädchen und Jungen, in der sie eine Ausbildung bekommen. Das Frauenkomitee vor Ort ist sehr engagiert und die neue Schulleiterin Ester ist eine wirkliche Bereicherung. „Wir haben geschafft, dass wir von der Regierung anerkannt wurden und deshalb werden die Lehrer nun vom kenianischen Staat bezahlt. Ohne Schulen für Mädchen und Jungen in Afrika ist unsere Zukunft düster“, erklärt sie. Hier können Sie sich einen Film anschauen, in dem die Schulleiterin das Wort an Sie, liebe Spenderinnen und Spender, richtet.

Neu sind in Kwakakulu das Schlafhaus für die Mädchen sowie ein Dusch- und WC-Haus. Auch der Computerraum der Schule ist nun voll ausgestattet. Das ist ein wirklicher Fortschritt für die Mädchen und Jungen der danebenliegenden Polytechnik-Schule. Die Schule gilt in der Region als modellhaft, da Pater John Mahon und das Komitee auf Nachhaltigkeit und Eigenversorgung Wert legen. „Die Ziegelsteine, die Dachziegel und die Möbel sind alle von unseren Schülerinnen und Schülern selbst gemacht“, erklärt Pater John. „Warum sollen wir für etwas Geld ausgeben, das wir selbst herstellen können? Das ist eine gute Übung für die Schüler, gibt Eigenverantwortung und Selbständigkeit. Das ist mir wichtig, besonders an Schulen für Kinder in Afrika, die ja unsere Zukunft sind.“ Die Schüler und alle Beteiligten sollen verstehen, dass sie sich selbst um alles kümmern müssen, dass sie in der Lage sind, viele Sachen selbst herzustellen, egal, ob in der Landwirtschaft oder beim Bau von Häusern. Hilfe zur Selbsthilfe wird hier wörtlich verstanden.

Pater John  Mahon hat uns Anfang 2014 einen Bericht mit Fotos aus Kwakakulu geschickt. Sie können sich den Bericht hier herunterladen.