Medizinische Hilfe für Afrika

Die medizinische Unterversorgung ist ein großes Problem in weiten Teilen Afrikas. In Krankenhäusern fehlt es oft an Personal, medizinischer Grundausstattung, notwendigen Medikamenten und Kliniken, die die Menschen in den abgelegenen Landstrichen auch erreichen können. Im Kenia arbeitet statistisch gesehen für 10.000 Menschen nur ein Arzt, in Deutschland sind im Vergleich: 300 Menschen und ein Arzt. Die Weltgesundheitsorganisation WHO nennt 57 Länder, in denen der Mangel besonders kritisch ist, darunter sind 36 in Afrika südlich der Sahara. Daher führen dort leicht behandelbare Krankheiten oft zum Tod – etwa Lungenentzündung oder Durchfall. NÄCHSTENLIEBE WELTWEIT unterstützt daher so gut wie möglich unsere Ordensschwestern und -brüder bei Projekten zu medizinischer Hilfe für Afrika.

Medizinische Hilfe für Afrika: Krankenhaus in Kenia

NÄCHSTENLIEBE WELTWEIT hat im kenianischen Kereita einen Neubau der Klinik mit Wasserversorgung und neuem Operationssaal finanziert. Medizinsche Hilfe für Afrika ist uns ein besonders wichtiges Anliegen. Auf dem Foto sehen Sie die neue Narkosemaschine, die nun endlich lebensrettende Operationen vor Ort ermöglicht.

 medizinische Hilfe für Afrika

Auch ein Gewächshaus für Obst und Gemüse konnte aufgebaut werden. Geleitet wird die Klinik von Schwester Kilolo der Holy Rosary Sisters.

Nun können die kleinen und großen Patienten gut versorgt werden und gesunden. 

Medizinische Hilfe für Afrika kommt den Kleinsten zuguteDoch oft viel der Strom aus, alles wurde dunkel und die Geräte funktionierten nicht mehr. Die öffentlichen Leitungen sind überlastet. Was für eine Katastrophe für die Neugeborenen in den Brutkästen oder bei Operationen. Hier musste schnell für Abhilfe gesorgt werden. Ein Stromgenerator mit einem Dieselmotor musste angeschafft werden, um für Notfälle ausreichend Strom produzieren zu können. Mit Hilfe von Spendengeldern ist dieser Generator nun im Einsatz.

 

 

Hilfe für die rollende Klinik in Tangulbei, Kenia

Das Projekt Tangulbei ist am Rande des nord-östlichen Bezirks von Baringo in der Provinz Rift Valley, Kenia. Unser Ordensbruder Paul Leyden versorgt in seiner kleinen Gemeinde in Tangulbei viele kranke Menschen. Medizinische Hilfe für Afrika und die Familien dort liegen ihm am Herzen. Doch er steht immer wieder vor dem Problem, dass viele Kranke, insbesondere Schwangere, Kinder und alte Menschen den weiten Weg nicht bis in die Missionsstation schaffen. Der Weg durch die dürre Landschaft ist weit, die Hitze groß und es gibt keine Transportmöglichkeiten. Staatliche Hospitäler sind weit entfernt.

Wenn also die Menschen nicht ins Hospital kommen können, dann kommen wir mit unserer rollenden Klinik zu ihnen: das ist praktische medizinische Hilfe für Afrika und ein Segen für die Menschen im Baringo Bezirk. Impfungen, einfache Operationen, Untersuchungen, Heilung und Linderung von Schmerzen und Krankheiten ist dadurch vor Ort möglich.

Landkliniken sind die Wirklichkeit von medizinischer Hilfe für Afrika

Geduldig warten die Menschen auf die ausgebildeten Krankenpfleger und den Arzt. Doch sie benötigen Medikamente, Instrumente und Impfstoffe. Auch für das Auto sind Diesel, Ersatzteile und vor allem Reifen wichtig, um die rollende Klinik fahren zu lassen. Denn Straßen gibt es hier nicht! Staubige, steinige und mit tiefen Löchern versehene Sandpisten sind die einzigen Wege in die Nomadendörfer. Eine Herausforderung an Mensch und Wagen sind die stundenlangen Fahrten zu den Kranken. Doch mit Hilfe von Spendengeldern konnten wir Medikamente, Ersatzteile und Diesel anschaffen, so dass die rollende Klinik weiterfahren kann. Danke, dass Sie uns medizinische Hilfe für Afrika ermöglichen!