Eine Auswahl an Projekten, die wir aktuell fördern

Einkommen für Frauen in Nigeria
Überweisung am 22. August 2019: 26.000 Euro

Schwester Nora Mc Namara ist stolz auf die Frauen in Nigeria, die mit großem Erfolg Süßkartoffeln anbauen. Das Saatgut der bisher angebauten Yamswurzel war zu schlecht, um gute Ernten zu ermöglichen. Mit dem Saatgut der Süßkartoffelnnamens Makkakusa ist das anders, die Frauen erwirtschaften damit sogar ein eigenes Einkommen, wenn sie ihr Gemüse auf dem Markt verkaufen.
 

 

 

Medizinische Hilfe für Schwangere im ländlichen Kenia
Überweisung am 31. Juli 2019: 14.430 Euro

Tangulbei ist ein Dorf mit rund 3.000 Einwohnern und liegt in der trockenen und bergigen Region im Ostpokot in Kenia. Rund um Tangulbei leben ca. 11.000 Menschen, hauptsächlich Nomaden, die mit harten Umwelt- und Klima bedingungen zu kämpfen haben. Der Regen ist unvorhersehbar, Wasserressourcen sind knapp, es wachsen immer weniger Pflanzen. Medizinische Versorgung ist nur begrenzt verfügbar, da die Wege zu Kliniken oft weit sind und es einfach zu wenige gibt. Dazu kommt ein schlechtes Straßen- und Kommunikationsnetz. Viele Mädchen brechen die Schule ab, die hohe Analphabetenrate insbesondere bei Mädchen und Frauen wirkt sich negativ auf das Leben der Bewohner aus. Hier organisiert Pater Fred Elima gemeinsam mit Bruder Sebastian und Pater Maxwell das Tangulbei Divisional Medical Programme (TDMP). Es ist ein Programm zur medizinischen Versorgung mit dem Ziel, die dramatische Kinder- und Müttersterblichkeitsrate zu senken. Neben einer Geburtenstation, einer mobilen Klinik unterstützt NÄCHSTENLIEBE WELTWEIT dort den Bau eines Gebäudes, in dem werdende Mütter auf die Geburt warten können. Oft kommen sie mit Wehen zur Klinik, aber die Geburt dauert und es gibt eine längere Pause und so können sie an einem sicherern Ort auf die Geburt und die Einweisung in den Kreißsaal warten.

 

Mosambik: Nothilfe nach Zyklon Idai
Überweisung im April 2019: 40.000, Bericht vom Oktober 2019

In der Nacht vom 14. auf den 15. März wütet der Zyklon Idai mit mehr als 180 Stundenkilometern über Mosambik, Mali und Simbabwe. Dem Zyklon folgen katastrophale Überschwemmungen, die mehr als 100.000 Häuser zerstören, schätzungsweise 600 Menschen sterben, viele infizieren sich aufgrund verunreinigten Wassers mit Cholera. Die Hälfte aller Betroffenen sind Kinder. Wochen später zieht ein neuer Zyklon, Kenneth, über das Land und sorgt für noch größere Not.

NÄCHSTENLIEBE WELTWEIT überweist sofort 20.000 Euro an Pater Alberto Tchindemba von den Spiritanern und weitere 20.000 Euro an unsere Partnerorganisation GOAL, die beide vor Ort sind. Helfer verteilen an Hungernde, die wirklich alles verloren haben, Reis, Bohnen, Zucker und Nahrung für Afrika, KatastrophenhilfeSalz. Die vielen zerstörten Häuser müssen dringend wieder aufgebaut wer den, die Dächer wurden weggerissen und die Familien, die dort wohnen, haben keinerlei Schutz. Pater Alberto Tchindemba verteilt Bleche, um die Häuser wieder abzudecken. Im Oktober schreibt Pater Alberto, dass mit Hilfe von NÄCHSTENLIEBE WELTWEIT 350 Menschen mit überlebenswichtigen Nahrungsmitteln versorgt, insgesamt neun Häuser wieder aufgebaut und 20 Familien ihre Häuser mit einem neuen Dach decken konnten.