Eine Auswahl an Projekten, die wir aktuell fördern

Hungerhilfe für Nigeria
Überweisung am 14. Juli 2020: 3.000 Euro

Hungerhilfe Afrika CoronaDer Hilferuf aus Nigeria war unüberhörbar: Die Familien der Lehrerinnen und Lehrer der Innocents Catholic Day Secondary School in Ampia im Benue State in Nigeria hungern.

Der Lockdown im Land, der das Coronavirus stoppen soll, hat in vielen Familien dazu geführt, dass kein Einkommen mehr da war und damit kein Geld für Lebensmittel.

NÄCHSTENLIEBE WELTWEIT hat sofort reagiert und ein Ernährungsprogramm für drei Monate finanziert. Im Juli, August und September 2020 wurden Reis, Öl, Bohnen und Zucker an Lehrer, Angestellte und andere Notleidende verteilt.

 

 

 

Hygieneschulung im Sudan
Überweisung am 2. Juli 2020: 3.500 Euro

Pater John Skinnader und Deborah Mayom aus dem Südsudan baten uns dringend um Geld, damit Menschen geschult werden können, die in Dörfer gehen und dort über Schutzmaßnahmen zu Corona sprechen. Im Südsudan fehlt vielen die Information, wie sie sich vor einer Ansteckung mit dem neuen Virus schützen können. Viele der Dorfbewohner sind Analphabeten und leben in bitterer Armut.

Mit 3.500 Euro wurden in Juba von Juli bis November 60 Personen geschult, die nun rund 1.000 Frauen und Männer beraten, erklären, wie sich das Virus verbreitet, wie wichtig Abstand, Mundschutz und Hygiene sind. Prävention ist der wichtigste Weg, um die COVID-19 zu stoppen. Für Menschen, die bei einem schweren Verlauf der Krankheit aufgrund von Armut oder ihres abgelegenen Wohnorts keinen Arzt aufsuchen oder in ein Krankenhaus gebracht werden können, ist eine Infektion mit Corona sehr gefährlich. Durch die Schulungen können viele Infektionen verhindert werden.

Hilfe gegen die Ausbreitung von COVID-19 in Kenia
Überweisung im April 2020: 7.000 Euro

Hygiene, Abstand und Masken können verhindern, dass Menschen sich mit dem Coronavirus infizieren. Nach dem Ausbruch von COVID-19 weltweit im Frühjahr 2020 erreichten NÄCHSTENLIEBE WELTWEIT viele Hilferufe aus Afrika.
Hygiene ist im ländlichen Kenia rund um Tangulbei auch ohne eine Pandemie eine große Herausforderung, viele Krankheiten wie Durchfallviren verbreiten sich und Kinder erkranken schwer. Um Corona zu bremsen, hat NÄCHSTENLIEBE WELTWEIT zahlreiche Handwaschkanister für 301 Familien und Schulungen in und um Tangulbei finanziert. Es war wichtig die Menschen über die Ansteckungsgefahr zu informieren und darüber, wie sie sich schützen können. Pater Maxwell von der Klinik dort hat uns geschrieben, dass damit viele Infektionen verhindert werden konnten und noch können. Die kleine Krankenstation und die Außenposten sind für die kommenden Corona-Patienten gerüstet. Es wurden Isolierstationen eingerichtet, um die Ausbreitung zu verhindern. Beatmungsgeräten sind dort jedoch keine vorhanden.