Ordensschwestern

Die Glaubensschwestern der Holy Rosary Sisters und der Sisters of Immaculate Heart of Mary leben und arbeiten mit Menschen, die dringend Hilfe benötigen. Sie bekämpfen menschenunwürdige Missstände und schaffen Abhilfe durch nachhaltige Hilfsprojekte. Sie ermutigen die Menschen dazu, selbst aktiv zu werden. Selbst leben die Ordensschwestern unter sehr bescheidenen Verhältnissen und verwenden jede Spende für die Projekte und nicht für sich selbst. Der Dienst an den Menschen geht ihnen über alles. 

NÄCHSTENLIEBE WELTWEIT stellt hier einige Ordensschwestern vor:

Donatus J. Kilolo, Kenia

Schwester Kilolo gibt ihr Leben für Kinder und verlässliche Entwicklungshilfe Sister Donatus J. Kilolo ist Superior bei den Sisters of the Immaculate Heart of Mary, einem Frauenorden, der von dem irischen Erzbischof Charles Heerey, C.S.Sp. ein Spiritaner 1937 in Nigeria gegründet wurde. Sister Kilolo ist eine engagierte Schwester, die die Verantwortung für das IMMACULATE HEART Hospital in Kereita im Nordosten von Kenia hat. Gemeinsam mit zwei weiteren Schwestern führt sie das kleine Hospital mit einem von NÄCHSTENLIEBE WELTWEIT finanzierten Klinikneubau mit Operationssaal, Wasserversorgung und Stromgenerator. Hier werden kranke Menschen betreut, Schwangere, Geburten und Neugeborene versorgt. Kleinere Operationen können nun bewältigt werden. Junge Mütter erhalten Vorsorgemaßnahmen und Kurse in Ernährung und Hygiene. Ein Ernährungsprogramm für die Slumbewohner in der Nähe gehört ebenso zur Versorgung wie ein eigener Garten und Hühnerhaltung für die Ernährung der Patienten.

Erfahren Sie mehr über Sister Kilolo in unserem kleinen Video:

Sister Hellen Celine Siratei, Kenia

Schwester Hellen kümmert sich um die Waisenkinder wie um eigene PatenkinderSister Hellen Celine Siratei ist eine Ordensschwester der Immaculate Heart Sisters in Kenia. Sie ist verantwortlich das Waisenhaus in Kilimambogo im Nordosten Kenias. Dort leben 57 Waisenkinder. Viele wurden von ihren Familien dort abgegeben oder nach der Geburt einfach dort belassen, da sie nicht für die Kinder sorgen konnten. Die Mütter sind oft an HIV verstorben und die Familien haben Angst, sich um die Kinder zu kümmern. Einige haben sich mit dem Virus bei der Geburt angesteckt, andere haben einfach keine Familien mehr oder die Familien sind nicht mehr in der Lage, sich um die Kinder zu kümmern. Sister Celine hat sich dieser Kindern angenommen und ihnen ein Heim gegeben. Engagiert mit anderen Schwestern betreibt sie die kleine Klinik und kümmert sich um die Waisen. Lesen Sie hier in unserem Magazin von 2017 ausführlich über das Waisenhaus in Kilimambogo. 

Sister Bernadine Ngozi Nbata, Sierra Leone

Schwester Ngozi hilft gegen Armut von KindernSister Bernadine Ngozi Nbata ist eine Ordensschwester des Ordens der Holy Rosary Sisters Sierra Leone. Der Orden wurde 1924 von einem irischen Priester der Spiritaner, Bischof Josef Shanahan, gegründet. Sie ist eine zupackende und unglaublich engagierte Ordensschwester, die gemeinsam mit Schwester Bernadette und Schwester Ngozi in der kleinen Missionsstation in Bo in Sierra Leone in der bescheidenen Verhältnissen zusammen lebt. Diese Ordensschwestern leisten unglaubliches.

Sister Ngozi ist die treibende Kraft in der Queen of Rosary School Mädchenschule in Bo. Diese Schule unterrichtet 2.500 Mädchen. NÄCHSTENLIEBE WELTWEIT hat dort mit Hilfe von deutschen Spendern viel Gutes bewirkt. Ein Schulgebäude mit acht Klassenräumen, einem Krankenzimmer und mehreren Büros für die Lehrer, ein Sicherheitszaun mit Tor, ein Brunnen, Toiletten und den begonnenen Neubau der Bücherei mit Lernzimmern für die Mädchen. Denn diese können zu Hause nicht lernen. Sobald sie nach Hause kommen in die kleinen Lehmhütten gibt es keinen Strom, kein fließendes Wasser und vor allem kaum Geld um die Familie zu ernähren. Jedes Mädchen muss zum Familieneinkommen beitragen und geht gleich nach der Schule arbeiten z.B. als sogenannte Petty Trader stellt sie sich einen Warenkorb mit Brot oder Hygieneartikel auf den Kopf und versucht diese Waren zu verkaufen. Bis spät in die Nacht muss sie das machen. Außerdem muss sie Wasser holen für die Familie, die Wäsche waschen und kochen. Auch kümmert sie sich um die kleineren Geschwister. Für Hausaufgaben oder zum lernen bleibt wenig Zeit und ist auch kein Raum da. Deshalb ist die Bücherei sehr wichtig. Sister Ngozi ist stolz auf ihre Mädchen, denn schon viele haben den Weg zum Studium gepackt und sind auf dem Weg Ärztinnen und Lehrerinnen zu werden.

Erfahren Sie mehr von Sister Ngozi und schauen Sie sich den Film an:

Schwester Dr. Rosemary Farren, Ghana

Schwester Rosemary schätzt die Arbeit für die kleine HilfsorganisationSchwester Dr. Rosemary Farren gehört zu den Missionary Sisters of Holy the Rosary Ghana. Der Orden wurde 1924 von einem irischen Priester der Spiritaner, Bischof Josef Shanahan, gegründet. Schwester Dr. Rosemary Farren arbeitet in Donkorkrom, Kwahu North Distrikt im östliches Ghana. Sie ist Kanadierin und lebt dort in sehr bescheidenen Verhältnissen gemeinsam mit der irischen Schwester Anne, Schwester Mary, Schwester Joy und mit Schwester Beatrice in einem kleinen Haus nahe der Schule und dem Bischof von Donkorkrom. Die Schwestern arbeiten in der nahe gelegenen Schule, in der Gesundheitsfürsorge, Sozialarbeit aber auch in der Friedensarbeit.

Schwester Rose arbeitet in dem örtlichen Krankenhaus, das einzige weit und breit. Doch sie braucht ein Allrad getriebenes Fahrzeug, um die Kranken auch außerhalb der Klinik versorgen zu können. Die meisten können es sich nicht leisten, zur Klinik zu kommen. Das Gebiet ist durch den Volta Flusslauf mit Inseln und weiten Wegen zur Klinik gekennzeichnet. Die Fähre kostet viel Geld für die Bewohner und Busverbindungen gibt es nicht. Für viele ist der Weg zu weit und so bleiben Schwangere und Neugeborene ohne Betreuung, kleine unterernährte Kinder und Waisenkinder ohne medizinische Versorgung. Alte Menschen bleiben ebenfalls ohne medizinische Hilfe. Deshalb ist ein Fahrzeug so wichtig, um die Menschen medizinisch versorgen zu können. Die Straßen sind ungeteert und staubig mit vielen Löchern und Gräben. Besonders in der Regenzeit geht ohne ein Allrad Fahrzeug gar nichts.