Spiritaner

In vielen Ländern Afrikas sind Millionen Menschen auf der Flucht vor Gewalt, Hunger und Perspektivlosigkeit. Hunderttausende sterben an Krankheiten, Unterernährung und Trinkwassermangel. Die Priester des Spiritaner-Ordens leben und arbeiten mit Menschen, die dringend Hilfe benötigen. Aus nächstliebendem Verständnis bekämpfen sie menschenunwürdige Missstände und schaffen Abhilfe durch nachhaltige Hilfsprojekte. Sie ermutigen die Menschen dazu, selbst aktiv zu werden, die Zukunft in ihren Heimatländern zu gestalten und nicht irgendwo in dieser Welt als Armutsflüchtlinge ohne Perspektiven zu stranden.

Selbst leben die Ordensbrüder unter sehr bescheidenen Verhältnissen und verwenden jede Spende für die Projekte und nicht für sich selbst. Der Dienst an den Menschen geht ihnen über alles. Die Priester arbeiten in den abgelegensten Gebieten, wo andere Hilfsorganisationen schon lange aufgegeben haben.

NÄCHSTENLIEBE WELTWEIT stellt hier exemplarisch Ordensbrüder vor:

Pater John Skinnader

Hilfe für Afrika KeniaPater John Skinnader arbeitet für die Spiritaner im Südsudan. Für NÄCHSTENLIEBE WELTWEIT ist er »Augen und Ohren« in den krisengeschüttelten Gebieten. Sein Herz gilt den Flüchtlingen, den Heimatlosen und Vertriebenen. Ihnen Hoffnung und den Segen Gottes zu bringen, ist seine Mission. Ganz praktisch organisiert er im Südsudan in Flüchtlingslagern und Gemeinden Nahrungsmittel, medizinische Hilfe und liest die Messe.

 

 

 

Pater Emeka

Pater Emeka Schule für Mädchen in Afrika

In Simbabwe hat Pater Emeka eine Oase der Menschlichkeit und der gelebten christlichen Nächstenliebe aufgebaut: Die Missionsstation in Marange umfasst eine kleine Klinik mit einem Krankenwagen, eine Kindertagesstätte für 120 Kinder, dazu kommt eine Grundschule und eine weiterführende Schule für 482 Schüler. Ganz besonders ist die Schule für hörgeschädigte und geistig behinderte Kinder.

Pater Emeka und seine Mitarbeiterinnen in den Schulen und der Klinik kämpfen jeden Tag mit der mangelnden Wasser- und Stromversorgung, mit zu wenig Essen und schlechter medizinischer Versorgung. Doch sie verlieren den Mut nicht, sondern sind getragen von der Hoffnung, mit ihrer Arbeit Gottes Liebe auch in schweren Zeiten sichtbar zu machen.