Wasser für Afrika

Wasser ist Leben und in vielen Ländern der Welt sehr knapp. Mehr als eine Milliarde Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Wasser. Laut der Weltgesundheitsorganisation WHO sterben jedes Jahr rund 1,8 Millionen Menschen an wasserbedingten Krankheiten. NÄCHSTENLIEBE WELTWEIT setzt daher auf Wasser für Afrika. Wir bauen in wasserarmen Regionen Afrikas Brunnen, Dämme und Regenwasserauffangsysteme. Damit versorgen wir Menschen und Tiere mit der so lebensnotwenigen Ressource Wasser und helfen vielen Menschen zum Überleben. Hier stellen wir Ihnen beispielshaft einige "Wasser für Afrika"-Projekte vor.

Wasser für Afrika: Dämme in Kenia

In Ngeleyo (Ost Pokot) hat NÄCHSTENLIEBE WELTWEIT einen Damm finanziert. Der Damm führte genug Wasser für Mensch und Tier, auch während der Trockenzeit.

Sauberes Wasser für Afrika und die Menschen dort

Der Damm ist mit Pflanzreihen gegen wilde Tiere und Erosion geschützt. Ein Filter in der Mitte stellt sicher, dass die Wasserleitung nicht verstopft. Eine Rohrleitung, eine Handpumpe und eine separate Viehtränke versorgen nun viele Menschen und Tiere mit sauberem Wasser. Frauen, Männer und Kinder kommen nun mit ihren Wasserkanistern auch von weit her. 

Auch im kenianischen Chepturu im Kakales Distrikt (Ost-Pokot) ist ein neuer Damm fertig gestellt. Die Menschen von dort berichten uns voll Dankbarkeit von dem neu gewonnenen, sauberen Wasser.

Insgesamt profitieren rund 5.000 Menschen von den beiden Dämmen. Ein großer Erfolg auf dem Weg zu sauberem Wasser für Afrika. Diese Dämme führen auch in der Trockenzeit noch Wasser und sind strategisch so gewählt, dass möglichst viele Semi Nomaden von Stamm der West-Pokot, der Turkana und der Marakwet Zugang zu dem Wasserreservoir haben. So reduziert sich die Kindersterblichkeit, die Tiere überleben auch die Dürreperioden und sind Grundnahrungsmittel der Nomaden. So sichern wir mit sauberem Wasser für Afrika das Überleben von Menschen und Tieren.

Ein Fernsehbericht aus dem Ostpokot stellt eindrucksvoll dar, wie in der dürren Region die Menschen ums Überleben kämpfen. Den Film können Sie sich hier anschauen. Bitte klicken Sie auf diesen Link.

 

Staudammprojekt in Chipapa, Sambia

NÄCHSTENLIEBE WELTWEIT finanzierte einen Wasser-Damm für ein Landwirtschaftsprojekt in Chipapa im Sambia. Der Damm war mit viel Engagement der Einheimischen bald fertig und führte auch in der Trockenzeit ausreichend Wasser. Ein Drainagesystem hilft, die Felder zu bewässern. Die Menschen in den kleinen Dörfern der Region Chipapa gehören zu den ärmsten der Welt. In der kargen Landschaft, die durch Waldrodung zerstört und durch einseitige Feldwirtschaft völlig übernutzt wurde, bestimmen Hunger, Durst und bitterste Armut das tägliche Leben. 

Wasser für Afrika ist einer unserer Schwerpunkte

NÄCHSTENLIEBE WELTWEIT hat das Projekt "Wasser für Afrika" komplett mit 42.500 Euro finanziert.

Brunnen- und Dammbau in Barpello, Kenia

Im kenianischen Barpello leben rund 38.000 Menschen. Umgeben von Bergen, malerisch, aber sehr lebensfeindlich, da fast nichts wachsen kann. Die Temperaturen liegen zwischen 30 und 45 Grad Celcius im Sommer. Wie eine Insel im Sandmeer liegt die kleine Missionsstation, für die deutsche SpenderInnen schon so viel Gutes getan haben. Mit deren Hilfe konnten in der Region ein Wasserdamm gebaut werden, der die Wassernot während Dürrezeiten mindert. Außerdem wurden Ernährungsprogramme für die Grundschule und den Kindergarten umgesetzt und ein Brunnen in der High School gebaut.

Pater David Conway lebt in der Gemeinde und ist stolz auf den Damm in Barpello. Sauberes Wasser für Afrika ist sein Ziel und seine Mission. Das Wasser dort ist nun blitzsauber, die Dammumrandung mit drei Reihen von Bäumen und Sträuchern befestigt und durch einen Dornenzaun vor Tieren geschützt. „In der Mitte liegt ein Filter, durch den das Wasser mit einer Pumpe nach oben in einen Tank und dann zur Wasserabgabestelle gefördert wird", erklärt er fachkundig. Leider herrscht im Juli 2014 im Pokot eine Hungersnot und Dürre. David Conway hat uns einen ausführlichen Bericht und einen Hilferuf geschickt. Lesen Sie hier den Bericht über Dürre und Wasser in Afrika/Kenia.

Tanks helfen bei der Versorgung von Wasser für Afrika

Regenwasser-Auffangsysteme in Kwakakulu, Kenia

Pater John Mahon hat auch in seiner Polytechnik Schule im kenianischen Kwakakulu Regenwasser Auffangsysteme installiert. Sogar auf den Pflanzhäusern hat er die Regenrinnen gebaut und lässt das Wasser in große Becken fließen.

Unermüdlich setzt sich der Missionar für Wasser für Afrika ein

So können die Pflanzen mittels einer Tropfinfusion durch Wasserschläuche das ganze Jahr über versorgt werden. Durch die Wasserschläuche mit kleinen Löchern kann ressourcenschonend gewässert werden.

Ergänzt wird die Wassersituation durch eine Solarpumpe mit einem tiefen Brunnen, der auch in der Dürrezeit in Afrika noch Wasser gibt. Für die Menschen in der Umgebung ein großes Glück. Die Frauengruppe, die sich um die Felder und den Brunnen kümmert, verkauft das Wasser an die umliegenden Familien. Dies haben deutsche Spender ermöglicht. 

Gemeinsam für Wasser für Afrika

Die Frauen können durch die Wasserversorgung die Felder und Gewächshäuser bewirtschaften. Stolz und froh zeigen sie ihre Früchte, die sie auf dem Markt verkaufen. Eine Existenzgrundlage für sich und ihre Kinder. Sauberes Wasser für Afrika ist auch hier ein Schritt raus aus der Armut.

Wasserpumpen in Kwakakulu, Kenia

Sobald der Regen beginnt und die Bäche und Flüsse für kurze Zeit Wasser haben kommen in Kwakakulu die Wasserpumpen mit den langen Wasserleitungen zum Einsatz.

 Brunnen fördern Wasser für Afrika

Das kostbare Nass muss in die Felder gepumpt werden, damit die Pflanzen wachsen können. Die Aussaat wird vorbereiten, die Felder beackert und gesät, dann beginnt das regelmäßige Wässern.

Mit Wasser für Afrika haben viele Menschen eine Existenz

„Ich will keine Felder ohne Saat und Wasser sehen,“ sagt Pater John Mahon zu den Frauen und Familien in seiner Gemeinde, sobald die Pflanzzeit naht. Mit viel Geduld erklärt er den Frauen auf den Lehrfeldern, wie sie die Pflanzen anbauen müssen. Alle haben kleine Felder in der Nähe, auf denen sie alles umsetzen. Sie sind glücklich, denn sie haben regelmäßig zu essen für sich und ihre Familien. Sie haben gelernt, wie sie ressourcenschonend bewässern können und lange von dem Wasser haben, bevor die Trockenzeit wieder einsetzt. Durch den Verkauf ihrer Ernte haben sie ein Einkommen und so können sie die Schulgebühren für ihre Kinder zahlen.