Ernährung für Familien und Waisenkinder in Afrika

Ernährung für Familien und Waisenkinder in Afrika

Vision

»Sich selbst versorgen zu können, macht stolz. Sich durch eigene Kraft zu ernähren, der geliebten Familie ein Einkommen zu erwirtschaften, das wünschen sich alle Menschen. Ganz besonders erhoffen sich das Eltern für ihre Kinder und Großeltern für ihre Enkel.«

Über 800 Millionen Menschen leiden weltweit an Hunger. An den Folgen von Hunger und Unterernährung sterben mehr Menschen als an HIV/AIDS, Malaria und Tuberkulose zusammen. Häufig sind Kinder und Waisenkinder in Afrika betroffen, jedes vierte ist in Entwicklungsländern untergewichtig. NÄCHSTENLIEBE WELTWEIT schaut nicht tatenlos zu, sondern setzt effektive Projekte zur Ernährungssicherung um.

Wir unterstützen benachteiligte Familien in Afrika bei diesem Ziel, das Menschen weltweit verbindet. Dafür bieten wir Schulungen an, die zeigen, wie sich Landwirtschaft nachhaltig verbessern lässt und wie man erfolgreich Nutztiere wie Schweine, Kühe und Hühner als Grundlage für die eigene Nahrung und den Verkauf halten kann.

Ernährungsprojekte

Hühner für den Eigenbedarf

Hühner für den Eigenbedarf

Geflügelzucht schafft Einkommen für Waisenhaus

Im kenianischen Midodo unterstützt NÄCHSTENLIEBE WELTWEIT seit Jahren das Waisenhaus Mettametta. John Wandabwa versorgt dort mit den Betreuerinnen Grace, Mourine und Kennedy 23 Waisenkinder. Die Mädchen und Jungen gehen zur Schule und haben in Mettametta ein liebevolles Zuhause gefunden.

John Wandabwa hat nun ein Hühnerprojekt gestartet, um Eier für den Eigenbedarf selbst zu produzieren und um damit auch Einnahmen zu schaffen. Er ist mit dem Projekt sehr erfolgreich und mittlerweile berät er andere Bauern, wie Geflügel gezüchtet werden und wie man mit Geflügel mehr Einnahmen erwirtschaften kann.

Kamele für Familien in Kenia

Kamele für Familien in Kenia

72 Tiere sichern Überleben in Dürre

Pater David Conway und seine Gemeinde leben in einer von Dürre geplagten Region in Kenia. Wasser und Gras sind dort sehr kostbar. In Dürrezeiten gibt es nicht genug davon, um alle Ziegen und Kühe der Gemeinde zu ernähren. Viele Tiere sterben, eine Katastrophe für die nomadenhafte Gemeinde, die von der Milch der Ziegen und Kühe lebt. Pater Conway suchte nach einem Ausweg, um Hunger und Leid der nächsten Dürrezeit abzumildern. Es musste eine Lösung geben.

Die Lösung war ganz einfach: Kamele! Kamelmilch ist vitaminreicher und fetter als die von Kühen und Ziegen. Kamele fressen auch Blätter der Bäume, die selbst in der größten Dürre grün bleiben. Kamele geben somit auch in der Trockenzeit Milch.

Jetzt sichern 72 Kamele das Überleben der Nomaden in Afrika. Mit der Unterstützung von NÄCHSTENLIEBE WELTWEIT kaufte Pater Conway die Kamele. Nun besitzen 27 Familien Kamele mit Jungtieren, die Besitzer werden geschult, wie sie die Tiere versorgen müssen. Wenn die Jungtiere größer sind, werden sie an weitere bedürftige Familien gegeben. Jede Familie zahlt circa 70 Euro, damit sie die Kamele erhalten. Das stärkt ihr Verantwortungsgefühl. Neun Kamele werden für die Zucht verwendet. So können auch in Zukunft weitere Familien die wertvollen Tiere erhalten.

Ernährung für Waisenkinder in Simbabwe

Simbabwe: Ernährung für Waisenkinder

120 Kinder, meist Waisenkinder, besuchen den Kindergarten der St. Andrews Missionsstation in Simbabwe. Die meisten Mädchen und Jungen sind jünger als sechs Jahre, viele haben ihre Eltern durch die Krankheit HIV/AIDS verloren. Die kleinen Waisenkinder sind stark unterernährt, oft reichte es nur für eine dürftige Mahlzeit am Tag.

NÄCHSTENLIEBE WELTWEIT unterstützt nun den Kindergarten unter der Leitung von Father Emeka. Seither isst dort jedes Waisenkind täglich eine eiweißreiche Mahlzeit mit Maismehl, Fisch, Öl, Gemüse und Salz. Gerade erreichte uns ein Brief von Father Emeka, in dem er schreibt, dass er nun mit rund 50 Euro am Tag alles Notwendige für das Essen von 120 Waisenkindern in Afrika kaufen kann. Er ist so dankbar, dass die Kinder nun wenigstens von Montag bis Freitag im Kindergarten eine ausreichende Mahlzeit erhalten. Speziell Waisenkinder in Afrika benötigen unsere Hilfe, weil sie sonst ganz alleine auf sich gestellt sind. 

Tansania: Essen für Hungrige

Tansania: Essen für Hungrige

Pater Peter Kway von den Spiritanern in Tansania hat uns gebeten, dringend zu helfen. In seiner Gemeinde hungern Kinder und ihre Familien. Viele haben ihr Einkommen durch die Coronakrise verloren und wissen nicht mehr weiter. Peter Kway hilft nun mit einem großen Ernährungsprogramm in Schulen, Kindergärten und gibt Essen an besonders bedürftige Menschen. NÄCHSTENLIEBE WELTWEIT unterstützt das Programm mit 25.000 Euro.

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