Schulen für Kinder

Bildung ist der Schlüssel zu Entwicklung. Aber auch zu Frieden und einem selbstbestimmten Leben. NÄCHSTENLIEBE WELTWEIT baut Schulen und unterstützt Bildungsprojekte, damit Menschen sich selbst aus dem Kreislauf von Armut, Gewalt und Unwissen befreien können. Besonders wichtig sind uns Schulen für Mädchen in Afrika. Endlich kann auch frisches Wasser fließen, ein Brunnen wird gebohrt und die Kinder können sauberes Wasser trinken und sich waschen. 

Kenia: Neue Primary School in Cianda

schule für Mädchen in AfrikaPater Noel hat im Juli 2019 die neue Primary School in Cianda bei Kiambu in Kenia eröffnet. In die Schule können 400 Kinder gehen, weitere 100 Kinder können dort im Internat leben. Noel schreibt in seinem Reisebericht: "Das Grundstück, auf dem die Schule gebaut ist, wurde von einem wohlhabenden lokalen Politiker gestiftet, der einst ein Begleiter von Jomo Kenyatta war. Es ist eine große Tee- und Kaffeeplantage. Er gab den Schwestern der Immaculate Heart of Mary (IHM) drei Hektar Land. Als wir ankommen, sind viele Menschen da. Das Schulgebäude sieht großartig aus: drei Stockwerke hoch, weiß lackiert mit blauen Kanten, sie könnte überall stehen und man wäre stolz darauf! Die IHM-Schwestern sind da, die Kinder, Prominente, Eltern und eine Blaskapelle! Nach der Messe segnen wir die Schule und jedes Klassenzimmer."

 

Sambia: Klassenzimmer und Schulkleidung

Bruder Daniel Naji kümmert sich in Livingstone, Sambia, um den Neubau von zwei Klassenzimmern, einem Esszimmer und einer Küche. Die Grundschule hat zwei Klassen, rund 65 Mädchen und Jungen lernen hier täglich. Ohne die Schule, wäre Bildung für sie kaum möglich. Neben dem Gebäude finanziert NÄCHSTENLIEBE WELTWEIT auch die dringend notwendige Schulkleidung. Und nun gibt es auch endlich frisches Wasser. Der Brunnen ist gebohrt und die Kinder können nun sauberes Wasser trinken und sich waschen. 

 


Hilfe zur Selbsthilfe wird hier wörtlich verstanden: Bildung für Mädchen und Jungen in Kenia

In Kwakakulu unterstützt NÄCHSTENLIEBE WELTWEIT die Polytechnik-Schule und hat dort vor kurzem eine solarbetriebene Wasserpumpe und Schlafhäuser für die Schüler gebaut. Alle Fischaufzuchtteiche, die Gewächshäuser, die Bio-Gasanlage und die große Solar-Wasserpumpe, die wir finanziert haben, sind in einem hervorragenden Zustand und werden intensiv genutzt. In Kwakakulu hilft NÄCHSTENLIEBE WELTWEIT Waisenkindern und deren Familien. Die Kinder sind Opfer von HIV/AIDS und ihre Eltern sind verstorben. Die Kinder werden von Verwandten großgezogen, meist von den Großmüttern. Wir helfen mit der Übernahme von Schulgebühren, Lebensmitteln, mit dem Bau von kleinen Lehmhäusern oder Reparaturen. Wir unterstützen einkommensschaffende Maßnahmen wie die Fischzucht, den Obst- und Gemüseanbau und die Ausbildung der Kinder und der Frauen in dem Projekt. Geleitet wird das Projekt von einem Komitee aus mehreren Frauen, die mit Unterstützung von Pater John Mahon das Projekt gestalten und vorantreiben. Ein Teil des Projektes ist die Schule für Mädchen und Jungen, in der sie eine Ausbildung bekommen. Das Frauenkomitee vor Ort ist sehr engagiert und die neue Schulleiterin Ester ist eine wirkliche Bereicherung. „Wir haben geschafft, dass wir von der Regierung anerkannt wurden und deshalb werden die Lehrer nun vom kenianischen Staat bezahlt. Ohne Schulen für Mädchen und Jungen in Afrika ist unsere Zukunft düster“, erklärt sie. Hier können Sie sich einen Film anschauen, in dem die Schulleiterin das Wort an Sie, liebe Spenderinnen und Spender, richtet.

Neu sind in Kwakakulu das Schlafhaus für die Mädchen sowie ein Dusch- und WC-Haus. Auch der Computerraum der Schule ist nun voll ausgestattet. Das ist ein wirklicher Fortschritt für die Mädchen und Jungen der danebenliegenden Polytechnik-Schule. Die Schule gilt in der Region als modellhaft, da Pater John Mahon und das Komitee auf Nachhaltigkeit und Eigenversorgung Wert legen. „Die Ziegelsteine, die Dachziegel und die Möbel sind alle von unseren Schülerinnen und Schülern selbst gemacht“, erklärt Pater John. „Warum sollen wir für etwas Geld ausgeben, das wir selbst herstellen können? Das ist eine gute Übung für die Schüler, gibt Eigenverantwortung und Selbständigkeit. Das ist mir wichtig, besonders an Schulen für Kinder in Afrika, die ja unsere Zukunft sind.“ Die Schüler und alle Beteiligten sollen verstehen, dass sie sich selbst um alles kümmern müssen, dass sie in der Lage sind, viele Sachen selbst herzustellen, egal, ob in der Landwirtschaft oder beim Bau von Häusern. Hilfe zur Selbsthilfe wird hier wörtlich verstanden.